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Kabarett Cuvée, März 2020

ein Abend – vier Acts eine wunderbare Mischung aus dem Feinsten, was Kabarett zu bieten hat


Am Do, 23.07.2020 um 20:00
in der Brücke
Grabenstraße 39a, 8010 Graz

und
am Fr, 24.07.2020 um 20:00
im VolXhaus Klagenfurt
Südbahngürtel 24, 9020 Klagenfurt

mit:
Charly Blaha
Simon Pichler (Graz & Klagenfurt) & Markus Oswald (Klagenfurt)
Seppi Neubauer

durch den Abend begleitet Sie:
Christine Teichmann

Charly Blaha


Songwriter mit Verdacht auf chronische Sprachverliebtheit

Dass Charly Blaha sich auf die Kabarettbühne verirrt hat, war so eigentlich nicht geplant. Ursprünglich hätten der Idee, jenseits der 50 mit dem Liederschreiben zu beginnen, ja ernst zu nehmende Protestsongs entwachsen sollen, in denen Lärmschutzwände, Smartphone-Zombies, S.U.V. und Co ihr Fett abkriegen.

Aber was tun, wenn einen niemand ernst nimmt und alle dauernd lachen? Ganz einfach: weiterschreiben und sich nicht beirren lassen – irgendwann werden die „musikalischen Protestnoten“ schon Gehör finden … und bis dahin – darf gerne gelacht werden.

© Christoph F. Schmid/Seeing Eye Imageworx

Simon Pichler & Markus Oswald


Wie soll das nur gut gehen mit denen zwei beiden? Der verschrobene, oberlehrerhafte Altspatz mit dem lästigen Drang zum Politisieren und der unbekümmerte Musikant mit der Schräglage zur deftigen Volkstümlichkeit?

Will sich Simon Pichler in einem Alter, wo andere ihren Pensionsschock mit Töpferkursen bekämpfen, noch einmal bei der Jugend anbiedern, einweimperln und einschleimen oder will der naseweise Jungspund Markus Oswald von Pichlers mafiösen Szenekontakten profitieren? Will Pichler bloß gratis Musikunterricht – er soll auf seine alten Tage von Oswald die berüchtigten „Oberkrainer Polizeigriffe“ auf der Gitarre erlernt haben – oder will sich der karrieregeile Juniorpartner in die hochbezahlte Geriatrik-Tournee einschleichen?

Offiziell beteuern der junge Tutter Oswald und der alte Sud Pichler natürlich im Chor, das beste aus beiden Generationen (Generation Generationskonflikt und Generation Hotel Mama) in diesem Programm zu vereinen. Aber wer die beiden anschaut, hat da berechtigte Zweifel. Und außerdem, was soll dieser blödsinnige Titel „Ida labend – ein Liederabend“ ?

© Anna Batek

Seppi Neubauer


Seppi Neubauer legt als Vertreter für Medizinprodukte seinem Publikum nicht nur Schrittmacher, sondern auch einige gute Ratschläge ans Herz. Unternehmerisch hat er einige Probleme, denn die steigende Cyberkriminalität macht im schwer zu schaffen. Kurzum: er ist mit 2000 Bitcoins verschuldet und zieht alle Register, um wieder aus den roten Zahlen zu kommen.

Skurrile Geschäftsideen hat er genug: vom illegalen Atom-Reaktor im Wald, über Ernährungsmodelle für alkoholabhängige Vegetarier bis hin zur Entsorgung von Katzenklos als Dienstleistung. Was er ebenfalls zur Genüge hat: Ausreden für das Misslingen seiner fragwürdigen Geistesblitze.

Seppi Neubauer's Geschichten haben eines gemeinsam: sie sind streng durchdacht, ironisch, kritisch und vor allem herrlich komisch! Außerdem werden sie gelegentlich von seiner Ukulele begleitet und in Liedform vorgetragen.


Moderation:

Christine Teichmann


Christine Teichmann, die Grande Dame des steirischen Poetry Slams, ist als performende Schriftstellerin und Kabarettistin von zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum bekannt. Ihre Texte sind gesellschaftskritisch, politisch aktuell und voll schwarzem Humor.
Egal ob als Reporterin, die den politischen Wettkampf kommentiert oder als nette Dame mit Kampfhund, beim Ausverkauf des Hauses Europa oder wenn sie untersucht, wie Pantoffelschnecken die Sache mit dem Geschlecht sehen – eins ist immer gewiss: sie trifft mit Augenzwinkern gnadenlos ins Schwarze!

Legendär: die PolitSport Reportage nach der Pause – jedes Mal neu und top aktuell!

Mit ihrem Solo Programm „Vordenkliches & Nachwitziges“ hat sie den Kabarettpreis „Freistädter Frischling 2019“ gewonnen, gemeinsam mit der Liedermacherin Elli Bauer die Kabarett Talenteshow 2017. Im ORF wurde bei den „Pratersternen“ ein Ausschnitt aus dem Programm „Sitzen Sie noch bequem?“ gesendet.

© Eva Eberl